evtl. Der Vater zahlt Kindesunterhalt in Höhe von zusammen 600 Euro. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 27. Mai 2009 - XII ZR 78/08 - eine seit der Unterhaltsrechtsreform bestehende Streitfrage geklärt: In welcher Höhe wird der Kindesunterhalt bei der Berechnung des Ehegattenunterhalts berücksichtigt? Mai 2009 hat der BGH seine Rechtsprechung aufgegeben, dass nicht verbrauchsabhängige Kosten vom Wohnvorteil abgezogen werden können (www.juris.bundesgerichtshof.de XII ZR 78/08).Das gilt auch für den Elternunterhalt: ein Großteil der Tilgungsraten (vgl. Ansatzpunkt ist, dass im Kindesunterhalt, den der andere Elternteil zahlt, ein Anteil von 20 % für Wohnkosten berücksichtigt ist. Der dem Begünstigten zufließende Wohnwert liegt grds. Daher erhöht sich der Wohnwert Ihrer Wohnung. in dem Unterschied Differenz zwischen dem Marktmietzins und den Kreditbelastungen des Objekts. März 2014 richtungsweisend erklärt. Dabei wird der Wohnvorteil sowohl auf der Bedarfsebene als auch auf der Bedürftigkeitsebene stets mit dem gleichen Betrag berücksichtigt: Beispiel: Bedarfsermittlung mit angemessenem Wohnwert. Ihr Wohnwert ist um 20 % des Kindesunterhalts zu erhöhen (OLG München 12 UF 1218/97). Nicht zu berücksichtigen sind: - die Tilgungsraten bzw. Wann der objektive und wann der angemessene Wohnwert maßgebend ist, hat der BGH mit seiner Entscheidung vom 19. etwa die Argumentation bei BGH, Urt. März 2014 - XII ZB 367/12 - OLG Hamm AG Minden - 2 - Der XII. - Verbrauchsunabhängiger Teil des Hausgeldes (BGH, FamRZ 2007, 879 ff.) OLG München 12 UF 1218/ 97). Beispiel: Die Ehefrau wohnt mit den beiden ehelichen Kindern in der Immobilie. oben) Beim Kind liegt zwar ein Wohnvorteil in Höhe von 20% des Tabellenbetrages vor, jedoch wird der Kindesunterhalt nicht gekürzt, sondern es erhöht sich nur der zu berücksichtigende Wohnwert beim betreuenden Elternteil (BGH FamRZ 2013,191; 1992,423) Da Sie aber der eigenen Wohnung wohnen, gibt es diese Wohnkosten nicht. bei der Inanspruchnahme auf Kindesunterhalt. BGH FamRZ 2014, 923; BGH FamRZ 2008, 963; BGH FamRZ 2007, 879)". Vgl. (BGH, Beschluss v. 09.04.2014, XII ZB 721/12) Bereinigtes Einkommen des M = 2.500,- € Bereinigtes Einkommen der F = 1.500,- € Dies muss die Vorinstanz noch aufklären und dann auf dieser Grundlage den Unterhalt neu berechnen. Zu diesem Zweck hat der BGH die Sache an das OLG zur weiteren Sachaufklärung zurück verwiesen. Der BGH hat hierzu in seiner Entscheidung aus dem Jahr 2014 [2] folgende Grundsätze aufgestellt: BGH, Beschluss v. 19.3.2014, XII ZB 367/12 BGH, Beschluss vom 19. Wenn die Hauslasten höher sind als der Wohnwert, kommt sogar ein negativer Wohnwert in Betracht, vergleiche BGH in FamRZ 2007, 879. 3. Beim Kindesunterhalt ist nach der Rechtsprechung des BGH hinsichtlich des Wohnvorteils zwischen Bedarf und Leistungsfähigkeit zu differenzieren [1]. Mit Urteil vom 27. Der Wohnwert beim Zusammenleben mit gemeinsamen Kindern: Wohnt der Ehegatte, der in der Immobilie wohnt, mit den gemeinsamen Kindern aus der Ehe zusammen, so reduziert sich dadurch nicht etwa sein Wohnwert. - 20% Erhöhung des Wohnwertes durch Zahlung von Kindesunterhalt an den im Haushalt der Mutter lebenden Sohn (vgl. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung ... Dem Wohnwert entgegenzusetzen seien die Annuitäten der zur Finanzie- Ausgehend von der bei jedem Unterhaltsanspruch -> unterschiedlich intensiv ausgeprägten Obliegenheiten zur Generierung von Einkommen und folgert der BGH, wann der Wohnvorteil in Höhe des objektiven Mietwerts oder mit …